Aktuelle Lage zum Coronavirus:

Stand: 05.05.2020

Die Ausgangsbeschränkung wird zum 06.05.2020 in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt.

Persönliche Besprechungstermine sind bei uns ab sofort wieder möglich!

In Ihrem und in unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mundschutzes
ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m - auch während der Besprechung - ist gewahrt. Schutzmaßnahmen wurden unsererseits getroffen!

Das Betreten der Kanzlei ist nur mit Mundschutz möglich.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der "Corona-Pandemie" erlassen wurden (COVInsAG).

 

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

Lösungen für Unternehmen & Selbständige

Insolvenzantragspflicht

Insolvenzverschleppung ist strafbar

Natürliche Personen haben keine Insolvenzantragspflicht zu beachten. Anders ist es bei juristischen Personen. Der Geschäftsführer einer GmbH muss binnen drei Wochen nach Kenntnis des Insolvenzgrundes Insolvenzantrag stellen. Ansonsten macht er sich wegen Insolvenverschleppung gem. § 15a Abs. IV InsO strafbar.

Was sind relevante Gründe für einen Insolvenzantrag?

  • Insolvenzgrund ist Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung.
  • Überschuldung, § 19 InsO, liegt vor, wenn das Vermögen der GmbH die Schulden nicht mehr deckt.
  • Eine GmbH ist zahlungsunfähig, § 17 InsO, wenn sie fällige Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen kann.

Der Geschäftsführer muss ohne schuldhaftes Zögern spätestens drei Wochen nach Vorliegen des Insolvenzgrundes Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Versäumnisse führen zur persönlichen Haftung des Geschäftsführers gegenüber den Gläubigern der GmbH.

Auch bei der AG, EG, KGaA, GmbH & Co. KG etc. ergeben sich diese Pflichten aus den einschlägigen Gesetzen.