Aktuelle Lage zum Coronavirus:
Persönliche Besprechungstermine sind bei uns jederzeit möglich.
Sie müssen keinen negativen Coronatest beim Termin vorlegen.
Um die Sicherheit unserer Mandanten zu gewährleisten, wird das gesamte Kanzleiteam wöchentlich auf Covid-19 getestet.
Zudem wurde unser gesamtes Team bereits erstmalig gegen
das Coronavirus geimpft - die Hälfte hat bereits den vollständigen Schutz.

In Ihrem und unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2!) ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m – auch während der Besprechung – ist gewahrt. Wir treffen Schutzmaßnahmen.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden (COVInsAG).

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

Lösungen für Unternehmen & Selbständige

Insolvenzantrag durch Dritte

Der Drittantrag bzw. Fremdantrag

Ein zahlungsunfähiger und überschuldeter Selbstständiger oder Freiberufler ist – anders als bei juristischen Personen – grundsätzlich kraft Gesetzes nicht verpflichtet, die Eröffnung der Insolvenz über sein Vermögen zu beantragen.

Hat er aber über einen gewissen Zeitraum hinweg hohe Verbindlichkeiten beim Fiskus, bei Versicherungen, Banken oder Sozialversicherungsträgern aufgebaut, leiten diese Gläubiger vermehrt das Insolvenzverfahren zu Lasten des Schuldners über einen Fremdantrag ein.

Folgen für den Schuldner

Dieser Fremdantrag kann in der Regel nur durch Zahlung der kompletten Forderung dieses Gläubigers abgewendet werden. Eine Ratenzahlungsvereinbarung wird nur in seltenen Fällen zugestimmt.

Wurde schon mehrfach ein Drittantrag gestellt und durch Zahlung wieder abgewendet, wird dieser in der Regel nicht vom Gläubiger nicht zurückgenommen, da über die Bestellung eines Gutachters geklärt werden soll, ob Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt und damit ein Insolvenzgrund.

Die öffentliche Hand geht in derartigen Fällen zunehmend dazu über, auch ein Gewerbeuntersagungsverfahren wegen Unzulässigkeit gem. § 35 GewO einzuleiten.

Die Einleitung eines Insolvenzverfahrens bei einer natürlichen Person durch Dritte hat nicht zwingend die Restschuldbefreiung zur Folge. Hierzu bedarf es eines besonderen Antrages. Der Insolvenzverwalter hilft Ihnen in dieser Angelegenheit nicht beratend weiter, da er im Verfahren nicht den Schuldner vertritt.

Die Kanzlei für Insolvenz- und Schuldnerberatung, Rechtsanwältin Heike Rothe berät und betreut Sie bei diesen Fragen.

Nähere Informationen zum Gewerbeuntersagungsverfahren