Persönliche Besprechungstermine sind bei uns jederzeit möglich. Sie müssen keinen negativen Coronatest beim Termin vorlegen.

Unser gesamtes Team wurde gegen das Coronavirus geimpft.

In Ihrem und unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2 oder OP-Masken) ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m – auch während der Besprechung – ist gewahrt. Wir treffen Schutzmaßnahmen.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden (COVInsAG).

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

Anerkannte Insolvenzberatungsstelle
Restschuldbefreiung

Versagung der Restschuldbefreiung

Verletzung der Mitwirkungs- und Obliegenheitsverpflichtungen

Vermehrt wird auf Antrag eines oder mehrerer Gläubiger die Restschuldbefreiung versagt. Grund ist vor allem die Verletzung von Mitwirkungs- und Obliegenheitsverpflichtungen

Wurde die Restschuldbefreiung wegen Verletzung der Mitwirkungs- und Obliegenheitsverpflichtungen versagt, kann erst nach Ablauf von 3 Jahren ein erneutes Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung beantragt werden.

Schnelles Handeln nötig

Gegen den Beschluss über die Versagung der Restschuldbefreiung kann das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde eingelegt werden. Diese Frist ist eine sog. Notfrist (= nicht verlängerbar) und beträgt zwei Wochen.

Schon im Vorfeld erhält der Insolvenzschuldner durch das Insolvenzgericht den Hinweis, dass ein Versagungsgrund im Raum steht und ein oder mehrere Gläubiger die Versagung der Restschuldbefreiung beantragt haben. 

Sollten Sie ein solches Schreiben des Insolvenzgerichts bzw. einen solchen Beschluss des Insolvenzgericht erhalten haben, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit der Kanzlei für Insolvenz- und Schuldnerberatung Heike Rothe in Verbindung. Wir helfen Ihnen kompetent weiter.

Für Verfahren, die nach dem 01.10.2020 beantragt wurden:

Ein neuer Versagungsgrund, § 295 Nr. 5 InsO, wird eingeführt.

"keine unangemessenen Verbindlichkeiten im Sinne des § 290 Abs. 1 Nr. 4 zu begründen"

§ 290 Abs. 1 Nr. 4:

".... vorsätzlich oder grob fahrlässig die Befriedigung der Insolvenzgläubiger dadurch beinträchtigt hat, dass er unangemessene Verbindlichkeiten begründet..."

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