Aktuelle Lage zum Coronavirus:
Stand: 19.01.2021

Persönliche Besprechungstermine sind bei uns möglich!
Um die Sicherheit unserer Mandanten zu gewährleisten, wird das gesamte Kanzleiteam wöchentlich auf Covid-19 getestet. 

Termine bei Anwaltskanzleien sind trifftige Gründe, die das Verlassen der eigenen Wohnung erlauben. In Bayern können Sie auch trotz aktiver 15-km-Beschränkung einen Termin beim Anwalt wahrnehmen.

Wir stellen Ihnen auf Wunsch gerne eine Bestätigung aus.

In Ihrem und unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2!)
ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m – auch während der Besprechung – ist gewahrt. Wir treffen Schutzmaßnahmen.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden (COVInsAG).

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

Restschuldbefreiung

Restschuldbefreiung

Schneller aus den Verpflichtungen

Nach Ablauf der Abtretungsphase (Wohlverhaltensphase) entscheidet das Insolvenzgericht durch Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung.

  • Die Abtretungsphase endet ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens nach dem 01.10.2020 nach drei Jahren
  • Bei Deckung der Verfahrenskosten erfolgt die Restschuldbefreiung nach fünf Jahren. 
    Dies gilt für Verfahren, die vor dem 01.10.2020 eröffnet wurden. 
  • Bei Deckung der Verfahrenskosten und einer Regulierungsquote der angemeldeten Forderung von 35 % erfolgt die Restschuldbefreiung nach drei Jahren.
    Dies gilt für Verfahren, die vor dem 01.10.2020 eröffnet wurden. 

Die Wirkung der Restschuldbefreiung besteht darin, dass der Gläubiger seine (Rest)Forderung nicht mehr zwangsweise durchsetzen kann. Für die Erteilung der Restschuldbefreiung ist es unerheblich, ob der Insolvenzgläubiger im Forderungs- bzw. Gläubigerverzeichnis aufgeführt war. Selbst gegen Insolvenzgläubiger, deren Forderungen nicht im Insolvenzverfahren angemeldet waren, gilt die Restschuldbefreiung (§ 301 InsO).

Geldstrafen und Schadensersatzforderungen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung nehmen nicht an der Restschuldbefreiung teil.

Bild: Africa Studio/AdobeStock