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Versagung der Restschuldbefreiung 

Versagung wegen Verletzung der Mitwirkungs- und Obliegenheitsverpflichtungen

Vermehrt wird auf Antrag eines oder mehrerer Gläubiger die Restschuldbefreiung versagt. Grund ist vor allem die Verletzung von Mitwirkungs- und Obliegenheitsverpflichtungen

Wurde die Restschuldbefreiung wegen Verletzung der Mitwirkungs- und Obliegenheitsverpflichtungen versagt, kann erst nach Ablauf von 3 Jahren ein erneutes Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung beantragt werden. 

Gegen den Beschluss über die Versagung der Restschuldbefreiung kann das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde eingelegt werden. Diese Frist ist eine sog. Notfrist (= nicht verlängerbar) und beträgt zwei Wochen. 

Schon im Vorfeld erhält der Insolvenzschuldner durch das Insolvenzgericht den Hinweis, dass ein Versagungsgrund im Raum steht und ein oder mehrere Gläubiger die Versagung der Restschuldbefreiung beantragt haben. 

Sollten Sie ein solches Schreiben des Insolvenzgerichts bzw. einen solchen Beschluss des Insolvenzgericht erhalten haben, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit der Kanzlei für Insolvenz- und Schuldnerberatung Heike Rothe in Verbindung. Wir helfen Ihnen kompetent weiter.  

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