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Restschuldbefreiung 

Nach Ablauf der Abtretungsphase (Wohlverhaltensphase) entscheidet das Insolvenzgericht durch Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung.

- Die Abtretungsphase beträgt ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens maximal sechs Jahre.
- Bei Deckung der Verfahrenskosten erfolgt die Restschuldbefreiung nach fünf Jahren.
- Bei Deckung der Verfahrenskosten und einer Regulierungsquote der angemeldeten Forderung von 35 % erfolgt die Restschuldbefreiung nach drei Jahren.

Für die Restschuldbefreiung nach sechs Jahren ist es nicht von Bedeutung, ob während des Insolvenzverfahrens überhaupt Insolvenzmasse entstanden ist, die der Treuhänder/Insolvenzverwalter verteilen konnte. Es gibt keine Mindestquote!

Die Wirkung der Restschuldbefreiung besteht darin, dass der Gläubiger seine (Rest)Forderung nicht mehr zwangsweise durchsetzen kann. Für die Erteilung der Restschuldbefreiung ist es unerheblich, ob der Insolvenzgläubiger im Forderungs- bzw. Gläubigerverzeichnis aufgeführt war. Selbst gegen Insolvenzgläubiger, deren Forderungen nicht im Insolvenzverfahren angemeldet waren, gilt die Restschuldbefreiung (§ 301 InsO).

Geldstrafen und Schadensersatzforderungen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung nehmen nicht an der Restschuldbefreiung teil.

Es gibt immer einen Weg

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zwischen Nürnberg und Lauf a. d. Pegnitz (Anfahrt)

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