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Primärschulden

Unter Primärschulden versteht man Schulden, die die körperliche und seelsiche Existenz eines Schuldners und ggf. seiner Mitbewohner gefährden.
Zu diesen sog. vorrangigen Schulden gehören u.a. Mietschulden, Energieschulden, Geldstrafen und Bußgelder.

Mietschulden
Bei zwei rückständigen Monatsmieten kann der Vermieter fristlos kündigen. Wichtig ist dass die laufende Miete immer pünktlich bezahlt wird. Auch bei unregelmäßigen Mietzahlungen droht eine Kündigung und damit die Gefahr der Obdachlosigkeit.  In der Regel muss die Miete am 3. Werktag eines Monats auf das Konto des Vermieters eingegangen sein. Insofern ist es wichtig, dass junge Erwachsene dieser Verpflichtung nachkommen und die Einnahmen diese Ausgaben auf jeden Fall deckt. Ist dies nicht der Fall, so ist zu prüfen, ob die monatliche Miete nicht zu hoch ist und andere Möglichkeiten wie Umzug in eine billigere Wohnung oder zurück zu den Eltern die bessere Lösung wäre.

Energieschulden
Sobald es zu Zahlungsschwierigkeiten kommt, sparen viele junge Erwachsene bei der Begleichung ihrer Rechnungen an den Kosten für Strom oder Gas. Bei Stromschulden besteht die Gefahr, dass irgendwann der Strom solange gesperrt wird, bis der Rückstand vollkommen ausgeglichen wurde oder eine Ratenzahlung mit dem Energielieferanten (Gläubiger) vereinbart wurde.  Man sitzt quasi im "Dunkeln".
Oft hilft hier auch zu prüfen, ob ein anderer Anbieter nicht günstiger ist und damit ein Anbieterwechsel Vorteile schafft.

Geldstrafen und Bußgelder
Wurde man zu einer Geldstrafe verurteilt, so muss diese bezahlt werden. 
Ist es nicht möglich die Geldstrafe in einer Summe zu bezahlen, so kann unter Umständen bei der Staatsanwaltschaft eine Ratenzahlung beantragt werden. Wichtig ist auf jeden Fall zu reagieren, denn die Geldstrafe kann jederzeit in einen Haftbefehl umgewandelt werden.

Die Bußgelder werden aufgrund von Ordnungswidrigkeiten verhängt. Dort ist der Grund, die Höhe und der Ansprechpartner aufgelistet.
Auch hier ist - wie bei den Geldstrafen - schnelles reagieren ausschlaggebend, denn auch bei Bußgeldern kann eine Erzwingungshaft beantragt werden.

Wir weisen in diesem Fall jedoch ausdrücklich darauf hin, dass Geldstrafen grundsätzlich nicht an der Restschuldfreiung teilnehmen. 
Ferner unterliegen Geldstrafen der sog. Vorsatzanfechtung. Bevor also Ratenzahlungen vereinbart werden, sollte auf jeden Fall überprüft werden, ob ein Insolvenzverfahren angestrebt wird.

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