Aktuelle Lage zum Coronavirus:

Stand: 05.05.2020

Die Ausgangsbeschränkung wird zum 06.05.2020 in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt.

Persönliche Besprechungstermine sind bei uns ab sofort wieder möglich!

In Ihrem und in unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mundschutzes
ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m - auch während der Besprechung - ist gewahrt. Schutzmaßnahmen wurden unsererseits getroffen!

Das Betreten der Kanzlei ist nur mit Mundschutz möglich.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der "Corona-Pandemie" erlassen wurden (COVInsAG).

 

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

A–Z-Verzeichnis rund um die Insolvenz

Unterhaltspflicht

Kindesunterhaltspflichtige müssen den laufenden Unterhalt bezahlen. Bei rückständigem Unterhalt kann das Einkommen auf einen Betrag bis 770,00 € netto für nicht Berufstätige und bis 800,00 € netto für Berufstätige gepfändet werden.

Entsprechend BGH-Rechtsprechung müssen zum Kidesunterhalt verpflichtete Insolvenz anmelden, wenn sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht, oder nur teilweise nachkommen!

Unterhaltsrückstände aus der Zeit bis zur Insolvenzeröffnung können als Insolvenzforderungen aufgenommen werden und nehmen an der Restschuldbefreiung teil.

Falls nach der Insolvenzeröffnung weiter Unterhaltsschulden auflaufen sind dies " Neuschulden", die nicht unter die Restschuldbefreiung fallen. Leistet der Unterhaltsschuldner keinen oder zu wenig Unterhalt, dürfen die Unterhaltsneugläubiger in den Vorrechtsbereich des § 850 d ZPO vollstrecken (§ 89 Abs. 2 InsO).

Es ist daher sehr wichtig, die Unterhaltszahlungen sicher zu stellen und gegebenenfalls die Anpassung einer titulierten laufenden Unterhaltsverpflichtung an die aktuelle Leistungsfähigkeit notfalls gerichtlich durchzusetzen.

Auch hier kann Ihnen die Kanzlei für Insolvenz- und Schuldnerberatung Heike Rothe und Kollegin weiter helfen, da diese aufgrund ihrer zusätzlichen Anwaltszulassung zur Rechtsberatung berechtigt ist. In der Regel sind gewerbliche Schuldnerberatungen, ob stattlich anerkannt oder nicht, zur Rechtsberatung nicht berechtigt und müssen sich für solche Fälle eines Rechtsanwaltes bedienen, was natürlich mit weiteren Kosten verbunden ist.

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