Aktuelle Lage zum Coronavirus:

Stand: 05.05.2020

Die Ausgangsbeschränkung wird zum 06.05.2020 in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt.

Persönliche Besprechungstermine sind bei uns ab sofort wieder möglich!

In Ihrem und in unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mundschutzes
ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m - auch während der Besprechung - ist gewahrt. Schutzmaßnahmen wurden unsererseits getroffen!

Das Betreten der Kanzlei ist nur mit Mundschutz möglich.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der "Corona-Pandemie" erlassen wurden (COVInsAG).

 

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

A–Z-Verzeichnis rund um die Insolvenz

Steuerschulden

Seit Einführung des neuen Insolvenzrechtes sind die bisherigen "Vorrechte" des Fiskus vollständig beseitigt. Der Fiskus ist "normaler Gläubiger" und hat kein Anrecht auf eine Sonderbehandlung.
Auch nicht abgeführte Lohnsteuer, Umsatzsteuer oder Einkommensteuer, die im Einzelfall sogar zu einer strafrechtlichen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung geführt haben mag, sind normale Insolvenzforderungen und damit restschuldbefreiungsfähig.

In seinem Urteil vom 19.08.2008, VII R6/07 entschied der Bundesfinanzhof: "Steuerhinterziehung ist keine die Restschuldbefreiung ausschließende vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung i.S. § 302 Nr. 1 InsO."


Neben einer Insolvenz mit anschließender Restschuldbefreiung kommt demnach auch eine vergleichsweise Einigung mit dem Finanzamt über eine monatliche Ratenzahlung oder eine Einmalzahlung in Frage.

Mehr zur Steuerrückerstattung in der Insolvenz.

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