Persönliche Besprechungstermine sind bei uns jederzeit möglich.
Sie müssen keinen negativen Coronatest beim Termin vorlegen.

Unser gesamtes Team wurde gegen das Coronavirus geimpft.

In Ihrem und unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2!) ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m – auch während der Besprechung – ist gewahrt. Wir treffen Schutzmaßnahmen.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden (COVInsAG).

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

A–Z-Verzeichnis rund um die Insolvenz

Steuerschulden

Seit Einführung des neuen Insolvenzrechtes sind die bisherigen "Vorrechte" des Fiskus vollständig beseitigt. Der Fiskus ist "normaler Gläubiger" und hat kein Anrecht auf eine Sonderbehandlung.
Auch nicht abgeführte Lohnsteuer, Umsatzsteuer oder Einkommensteuer, die im Einzelfall sogar zu einer strafrechtlichen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung geführt haben mag, sind normale Insolvenzforderungen und damit restschuldbefreiungsfähig.

In seinem Urteil vom 19.08.2008, VII R6/07 entschied der Bundesfinanzhof: "Steuerhinterziehung ist keine die Restschuldbefreiung ausschließende vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung i.S. § 302 Nr. 1 InsO."


Neben einer Insolvenz mit anschließender Restschuldbefreiung kommt demnach auch eine vergleichsweise Einigung mit dem Finanzamt über eine monatliche Ratenzahlung oder eine Einmalzahlung in Frage.

Mehr zur Steuerrückerstattung in der Insolvenz.

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