Aktuelle Lage zum Coronavirus:

Persönliche Besprechungstermine sind bei uns möglich!

In Ihrem und in unserem Interesse bitten wir um Verständnis, dass wir persönliche Termine nur mit Tragen eines Mund- und Nasenschutzes
ermöglichen können. 

Der Mindestabstand vom 1,5 m - auch während der Besprechung - ist gewahrt. Schutzmaßnahmen wurden unsererseits getroffen!

Das Betreten der Kanzlei ist nur mit Mund- und Nasenschutz möglich.

Unsere Beratungsleistungen umfassen auch die insolvenzrechtlichen Neuerungen, die im Zusammenhang mit der "Corona-Pandemie" erlassen wurden (COVInsAG).

 

Karlstraße 2, 90552 Röthenbach
seit 2007

Staatlich
anerkannte
Insolvenzberatungsstelle

A–Z-Verzeichnis rund um die Insolvenz

Schuldenbereinigungsplan

Die Erstellung eines Schuldenbereinigungsplanes ist für die Vorbereitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens obligatorisch. Im Schuldenbereinigungsplan macht der Schuldner ein Zahlungsangebot, das sich an seinen persönlichen (verheiratet, unterhaltsberechtigte Kinder, etc.) und wirtschaftlichen (Einkünfte) Verhältnissen orientiert.

Verfügt der Schuldner über keinerlei pfändbare Einkünfte, wird ein sogenannter "Nullplan" erstellt; d.h. es wird kein Zahlungsangebot gemacht.

Scheitert das Schuldenbereinigungsverfahren, d.h. nicht alle Gläubiger stimmen dem Zahlungsangebgot zu, sind die Voraussetzungen zur Beantragung der Verbraucherinsolvenz gegeben. Die staatlich anerkannte Schuldnerberatungsstelle, bzw. der Rechtsanwalt ist laut Gesetz verpflichtet, seinem Mandanten, dem Schuldner, das Scheitern des Schuldenbereinigungsverfahrens zu bescheinigen. Diese Bescheinuing ist dem Insolvenzantrag beizufügen.

Das Regelinsolvenzverfahren, also das Insolvenzverfahren für Selbständige, bzw. ehemals Selbständige mit über 19 Gläubigern und/oder Verbindlichkeiten aus Lohn- und Sozialversicherungsrückständen, sieht die Durchführung des oben genannten Schuldenbereinigungsverfahrens nicht vor.

« zurück